Dresden, deine Radwege

Ich bin hier ja häufig am kritisieren – was bleibt einem auch übrig, wenn einem so viel Nonsens begegnet – heute will ich aber mal ein paar lobende Worte loswerden.

Zwar beschäfigte ich mich nicht intensiv mit der Verkehrspolitik Dresdens, was ich die letzten Jahre aber konstant bemerkt habe ist, dass Fahrradfahren durch die Innenstadt immer sicherer und bequemer möglich ist. Die Hoffnung, dass dieses Konzept – die Straßen für Fahrradfahrer attraktiver und sicherer zu machen – in Zukunft fortgesetzt wird, ist nicht unbegründet.

Doch ach, da ziehen dunkle Wolken auf und man hätte den nächsten Grund, in die Tischkante zu beißen. Bar jeder Vernunft haben die Nazis, die Konservativen samt gelbem Wurmfortsatz und die »Bürgerfraktion«, die bisher eigentlich nicht durch völlig Unsinnige Positionen auffiel, den vierspurigen Ausbau der Königsbrücker befohlen. Die Alternative wäre ein zweispuriger Neubau, doch der würde nicht nur weniger kosten, sondern wahrscheinlich auch noch schneller zu realisieren sein. Darüber hinaus würde mehr Platz für Rad- und Gehwege bleiben und die Sicherheit an Haltestellen wäre höher. Aber wer will das schon? Dabei könnten die Herren und Damen dieser Fraktionen den Weitblick unter Beweis stellen, den sie bei der Argumentation für die Waldschlösschenbrücke immer simuliert haben: dass die neue Brücke die Königsbrücker entlastet.

Meine Hoffnung hat sich erst einmal zerschlagen, dass man als Radfahrer auch außerhalb des Altstädtischen Zentrums in naher Zukunft auf eigenen Wegen rüttelfrei durch die Stadt fahren kann.

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