Innenexperten

Wie wird man eigentlich »Innenexperte«? Wenn ich mir meinen Freund Uhl so anschaue, dann reicht es wohl fortwährend und penetrant den größtmöglichen Unfug zu fordern.  Aktuell ist er tatsächlich der Meinung, die Vorratsdatenspeicherung würde Leben retten. Weil, festhalten, die Ermittlung des »Todesschützen Mohamed Merah« (Frankreich) über eine IP-Adresse gelang. Selbst wenn das stimmen sollte, wäre es vielleicht angebracht mal über die Ermittlungsmethoden nachzudenken, wenn dann IP-Adressen als scheinbar einziger Strohalm herhalten müssten. Studien und Auswertungen der Krimialstatistiken zeigen eindeutig, wie sinnlos dieses Instrument ist. Aber Uhl interessiert sich scheinbar einen Dreck dafür.

Ich weiß nicht, was ich schlimmer finden soll. Dass wir von solchen merkbefreiten  alten Knackern regiert werden, oder dass diesem Typen echt kein Verbrechen, kein Opfer zu schade ist, um nicht umgehend für seine Zwecke missbraucht zu werden, weiter an den Grundrechten zu sägen?

Hör endlich auf mir meine und uns unsere Zukunft zu verbauen, du Innenexperte.

Nachtrag: Wie zu erwarten hatten Verkehrsdaten nicht allzuviel mit dem »Ergreifen« des Tatverdächtigen zu tun.

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